Köln (Deutschland), 21.10.2005 
Tore: 0:1 (14.00) Lanier (Dolak, Green); 1:1 (44.16) Methot (Periard, Brennan); 1:2 (55.26) Heins (Köppchen, Green); 2:2 (58.04) Davidson (Leeb, Döme); 3:2 (59.59) Methot (Pollock, Martinec)
Strafzeiten:  Nürnberg 12 min. - Hannover 18 min. plus 10 min. Green und Heins
Schiedsrichter:  	Vogl, Stefan  	
Linienrichter: 	Holzmann, Hermann; Schmid, Alexander 	
Zuschauer: 2.853
Im Spiel gegen den bisherigen Tabellenführer aus Hannover fuhren die Nürnberg Ice Tigers drei wichtige Punkte ein. Doch lange Zeit sah es nicht danach aus. Laniers Führungstreffer für die Scorpions in der 15. Spielminute konnte nämlich erst im Schlussabschnitt durch Methot ausgeglichen werden. Knapp fünf Minuten vor Schluss brachte Heins den Favoriten erneut in Führung, doch es dauerte diesmal keine drei Minuten bis Davidson für den Gastgeber wieder ausgleichen konnte. Keinen guten Eindruck machte Goalie Trevor Kidd beim dritten Gegentor eine Sekunde (!) vor der Schlusssirene. Nach diesem Gegentreffer wurde Shawn Heins noch mit einer 10 Minuten-Disziplinarstrafe belegt.


Tore: 1:0  J. Shantz, J. Tripp - C. Ullmann (08:16); 2:0 D. Edgerton, L. Bohonos - S. Kelly (24:43); 3:0 J. Tripp (25:12); 4:0 S. Blank, F. Carciola - A. Aquino (32:38)
Strafzeiten: Adler Mannheim  	18 Min./ Augsburger Panther 	16 Min.
Schiedsrichter:	Rademaker, Axel  	
Linienrichter: Niejodek, Adam; Walter, Christian
 
Zuschauer: 10.258
Nichts zu holen gab es für die Augsburger Panther, die in Mannheim von hunderten mit dem Sonderzug angereisten Fans unterstützt wurden, in der neuen SAP-Arena. Schon nach dem Mittelabschnitt war die Entscheidung gefallen, der Rest war Schaulaufen ohne Tore. Jeff Shantz brachte den Gastgeber, der gleichzeitig Etat-Krösus der Liga ist, nach acht Minuten in Führung. Im zweiten Drittel drehten die Adler dann richtig auf: Devin Edgerton, John Tripp und Sachar Blank machten den Sieg gegen überforderte Augsburger perfekt.


Tore: 1:0 C. Herperger, D. Kunce - R. Köttstorfer (30:20); 2:0 R. Guillet, R. Pavlikovsky - T. Drury (44:58) 
Strafzeiten: Krefeld Pinguine  	16 Min./ DEG Metro Stars 	51 Min.
Schiedsrichter:	Rantala, Aleksi  	
Linienrichter: Brodnicki, Gregor; Gemeinhardt, Thomas
Zuschauer: 7.181
Der erste Sieg gegen die DEG im KönigPALAST! Das war das Ergebnis des rheinischen "Straßenbahn"-Duells Krefeld gegen Düsseldorf. Gleichzeitig war es der erste Shut-Out der Saison für Nationaltorhüter Robert Müller. Über eine halbe Stunde Spielzeit waren schon vergangen, als die fast 7.200 Fans das erste Tor des Abends (durch Chris Herperger) zu sehen bekam. Im Schlussdrittel sorgte Rob Guillet mit dem 2:0 für die Entscheidung. Die Metro Stars konnten damit erst zwei von acht Auswärtsspielen gewinnen.


Tore: 1:0  C. Armstrong, F. Keller - C. Ferguson (06:23); 2:0 B. Steingross, J. Ficenec - C. Ferguson (10:34); 3:0 C. Mann, J. Ficenec (12:44); 4:0 J. Ficenec, K. Sutton - D. Ast (12:58); 5:0 C. Ferguson, B. Steingross - B. Barta (14:36); 5:1 T. Magnussen, S. Brulé - M. Darche (32:06); 5:2 M. Waginger, T. Kienass - F. Groleau (33:16); 6:2 C. Armstrong, R. Valicevic - B. Steingross (34:28); 	7:2 C. Ferguson, F. Keller - K. Sutton (42:50); 8:2 P. Von Stefenelli, R. Valicevic - D. Hilpert (51:38); 9:2 D. Hilpert, D. Ast (53:50)
Strafzeiten: ERC Ingolstadt  	12 Min./ EV Duisburg Die Füchse 	14 Min.
Schiedsrichter: Deubert, Harald  	
Linienrichter: Höck, Christian; Zehetleitner, Florian
Zuschauer: 3.918
Ein Torfestival erlebten die knapp 4.000 Fans in der Ingolstädter Saturn-Arena. Schon im ersten Drittel gingen die Gastgeber nämlich mit 5:0 in Führung. Die Torschützen: Chris Armstrong, Bastian Steingross, Cameron Mann, Jakub Ficenec und Craig Ferguson. Nach dem 5:0 zog Dieter Hegen die Notbremse und nahm Goalie Patrick Ehelechner gegen Patrick Koslow aus dem Spiel. In den nächsten 20 Minuten drehte der neue Tabellenführer das Tempo herunter, so dass Duisburg durch Trond Magnussen und Michael Waginger auf 5:2 heran ziehen konnte. Wiederum Chris Armstrong stellte noch vor dem Pausentee die Vier-Tore-Führung wieder her. Im letzten Drittel trafen Craig Ferguson, Phil von Stefenelli und Daniel Hilpert zum 9:2-Endstand, mit dem der ERC die Hannover Scorpions von der Tabellenspitze verdrängte.


Tore: 0:1 K. Fairchild, S. Felski - M. Beaufait (22:17); 1:1 D. Sulkovsky, M. Reichel - J. Stöpfgeshoff (29:03); 1:2 K. Fairchild, S. Felski - M. Beaufait (43:45); 1:3 M. Beaufait, S. Walker - S. Ustorf (44:53); 1:4 S. Walker, S. Ustorf - D. Pederson (50:51)
Strafzeiten: Frankfurt Lions  	14 Min./ 	Eisbären Berlin 	12 Min.
Schiedsrichter:  	Schimm, Willi  
Linienrichter: 	Giera, Peter-Micha; Westrich, Sascha
Zuschauer: 6.700
6.700 Zuschauer wollten in Frankfurt die Lions gegen den deutschen Meister Berlin sehen und gingen nachher enttäuscht wieder nach Hause. Denn 4:1 gewannen die Gäste, die erst zu Beginn von Drittel zwei in Führung gehen konnten. Diese Führung durch Kelly Fairchild konnte David Sulkovsky knapp sieben Minuten später ausgleichen. Durch drei Tore im Schlussabschnitt (Torschützen: Fairchild, Mark Beaufait und Steve Walker) wurde es letztendlich ein klarer Sieg für den einzigen Ost-Club der DEL.


Tore: 1:0 (27:27) J. Harney, D. Clarke - T. Abstreiter; 1:1 (38:05) M. Wolf, L. Fagemo - K. Furey; 1:2 (39:24) M. Greig (Penalty); 1:3 (42:31) M. Higgins; 1:4 (57:57) B. Adams, M. Greig - M. Higgins; 2:4 (58:51) S. Gerbig, G. Lehoux - M. Hlinka; 2:5 (59:27) B. Adams, M. Trygg
Strafzeiten: Kassel Huskies 6 Min./ Iserlohn Roosters 10 Min.
Schiedsrichter: Deubert, Harald
Linienrichter: Jablukow, Georgij; Winnekens, Felix
Zuschauer: 3.063
Für die Huskies kam es bereits am 27.09.2005 in der heimischen Kasseler Eissporthalle zum Duell mit den Iserlohn Roosters. Das erste Drittel verlief relativ ereignislos. Lediglich zwei Strafen (beide an Iserlohns Markus Pöttinger) pfiff Referee Harald Deubert. Zu Beginn des zweiten Drittels gab es auch das erste Powerplay-Spiel für die Sauerländer, doch auch das blieb ungenutzt. Genau sieben Sekunden saß Mats Trygg auf der Strafbank, als der sportliche Absteiger der letzten Saison zum ersten Mal jubeln durfte. Der Ex-Iserlohner Justin Harney verwandelte. Doug Mason entschied sich für eine Auszeit, die ihre Wirkung anscheinend nicht verfehlte. Gut zehn Minuten später traf Michael Wolf nämlich zum Ausgleich. In der letzten Minute des Mitteldrittels sah sich Deubert gezwungen einen Penalty gegen die Huskies auszusprechen. Mark Greig machte daraufhin sein erstes Saisontor. Nur 2:30 Minuten waren gespielt, als dann Matt Higgins für die Entscheidung zugunsten der Roosters sorgte. Endgültig klar wurde der Sieg durch einen Treffer von Bryan Adams zwei Minuten vor der Schlusssirene. Sven Gerbig konnte für die Nordhessen zwar noch einmal auf 2:4 verkürzen (woraufhin Bernie Englbrecht Joaquin Gage aus dem Tor holte), doch wiederum Bryan Adams traf, dieses Mal ins leere Tor. 


Tore: 1:0 S. Peacock, J. Plachta - J. Ulmer (10:18); 2:0 J. Ulmer, A. Barta - J. Plachta (14:08); 2:1 T. Boos, J. Roy - B. Schlegel (20:49); 3:1 J. Ulmer, J. Plachta - A. Barta (38:03); 3:2 S. Julien, E. Lewandowski - I. Ciernik (40:38); 4:2 J. Plachta, A. Barta - S. Peacock (50:43); 4:3 I. Ciernik, D. McLlwain - M. Lüdemann (59:12)
Strafzeiten: Hamburg Freezers  	16 Min./ Kölner Haie 	16 Min.
Schiedsrichter: Schimm, Willi
Linienrichter: Brodnicki, Gregor; Gemeinhardt, Thomas
Zuschauer: 8.409
Die am 11.10.2005 bereits stattgefundene Partie zwischen den Hamburg Freezers und den Kölner Haien brachte die Hanseaten wieder weiter aus der Krise. Durch Tore von Shane Peacock und Jeff Ulmer gingen die Gastgeber nämlich schon im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Kurz nach der Pause traf Tino Boos zum 2:1-Anschluss. Knapp zwei Minuten vor der nächsten Drittelpause baute Jeff Ulmer die Führung allerdings wieder aus. Auch im letzten Spielabschnitt konnten die Haie erst auf ein Tor verkürzen (3:2, Stephane Julien), doch in der 51. Minute war es Jacek Plachta, der den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. Als Kölns Coach Hans Zach nach knapp 57 Minuten Torhüter Oliver Jonas zugunsten eines sechsten Feldspielers herausnahm, wurde es nochmal eng. Genau 48 Sekunden vor dem Spielende verkürzte Ivan Ciernik auf 4:3. Diesen Spielstand konnten die Freezers über die Zeit retten und machten dadurch einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller (vom zwölften auf den neunten Platz).

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